Montag, 11. Februar 2019

PROGRAMM 3. Weltkongress 02.-05.04.2019 - Stand: 15.02.2019

Hier die nächste Aktualisierung des Programms: 3. Weltkongress in Mainz. Sobald wir Neuigkeiten oder weitere Details haben, aktualisieren wir das Programm auf diesem Blog.

Wir freuen uns auf Sie! Werden auch Sie Teil des Netzwerkes gegen sexuelle Ausbeutung von Frauen und Mädchen!

Ihr Weltkongress-Vorbereitungsteam!



TAG 1 │ Dienstag, 2. April 2019 – Ankunft und Survivors’ Day

17.00 bis 19.00 Uhr
 I - Survivors‘ March und Kundgebung

Ankunft des Survivors March in Mainz, angeführt von Rosen Hicher, Überlebende 
Kundgebung mit Ansprache: Marie Merklinger, SPACE INTL
Pressekonferenz mit den Überlebenden (Survivors) am Ankunftsort in Mainz
CAP-Empfang und Abendessen mit den Überlebenden, CAP Intl, SOLWODI, Armut und
Gesundheit in Deutschland e.V. und internationalen Teilnehmer*innen Nicht öffentlich!

TAG 2 │ Mittwoch, 3. April 2019 – Internationale Konferenz im Plenum           
              (mit Simultanübersetzung deutsch-englisch/englisch-deutsch)

9.30 bis 9.45 Uhr
II- Eröffnung durch die Veranstalter

Sr. Dr. Lea Ackermann, 1. Vorsitzende SOLWODI Deutschland e.V.

Sarah Benson, 1. Vorsitzende CAP Intl

Prof. Dr. Gerhard Trabert, 1. Vorsitzender Armut und Gesundheit in Deutschland e.V.


9.45 bis 12.30 Uhr
III- Realitäten von Prostitution und sexueller Gewalt



Alice Schwarzer, Herausgeberin der EMMA - Prostitution & Feminismus

Sandra Norak, Sisters e.V. – für den Ausstieg aus der Prostitution - Prostitution ist unvereinbar mit der Menschenwürde – und über die Loverboy-Methode

Cherie Jimenez, Survivor, Founder of EVA Center (USA) - Einführung in das Thema: Sexuelle Gewalt in der Prostitution und Auswirkungen auf die Gesundheit




Michaela Huber, Psychologische Psychotherapeutin, DGTD – Deutsche Gesellschaft für Trauma und Dissoziation, Fachtherapeutin in Psychotraumatologie
Prostitution aus psychotraumatologischer Sicht                                                          

Dr. Ingeborg Kraus, Psychologische Psychotherapeutin,
Fachtherapeutin in Psychotraumatologie 
Gegen den Hass – Nordisches Modell jetzt!



Rachel Moran, SPACE INTL - Realities of Prostitution



12.30 bis 13.30 Uhr                 Mittagspause                                                              

13.45 bis 15.15 Uhr
III- Realitäten von Prostitution und sexueller Gewalt
 




Ruchira Gupta, Founder and Chair of Apne Aap: Einführung in das Thema: Last Girl First - Dimensionen der Unterdrückung und Überrepräsentation der vulnerabelsten Gruppen

Prof. Dr. Gerhard Trabert, 1. Vorsitzender des Vereins Armut und Gesundheit in Deutschland e.V. - Armut und Gesundheit in der Prostitution – Einführung in das Podium 

Prof. Dr. Elke Mack, Universität Erfurt
Globale Gewalt gegenüber Frauen – sexueller Missbrauch, Prostitution und Menschenhandel aus einer ethischen Perspektive



15.30 bis 17.30 Uhr
IV- Realitäten von Prostitution und sexueller Gewalt in Deutschland
 

Einführung: SOLWODI



Marie Merklinger, SPACE INTL - Präsentation der Situation in Deutschland



Manfred Paulus, Kriminalkommissar a.D. (angefragt)
Prostitution – und organisierte Kriminalität in Deutschland
                                                  
Melissa Farley, klinische Psychologin, Forscherin und feministische Aktivistin für Anti- Pornographie und Anti-Prostitution - zur Studie: Freier in Deutschland

Podiumsdiskussion deutscher Frauenrechtsorganisationen und -aktivistinnen

Moderation: Chantal Louis, EMMA

Sr. Lea Ackermann, SOLWODI; Solveig Senft, Sisters e.V. angefragt, Sabine Constabel, Sisters e.V. angefragt, Leni Breymaier, MDB (SPD); Terres des Femmes, angefragt



18.00 Uhr
CAP-Empfang im Mainzer Rathaus durch OB Michael Ebling
Nicht öffentlich!





TAG 3 │ Donnerstag, 4. April 2019 – Internationale Konferenz im Plenum                   

               (mit Simultanübersetzung deutsch-englisch/englisch-deutsch)                             
Workshops und Generalversammlung CAP Intl                                                             

09.00 bis 12.30 Uhr
V- Der Weg nach vorne – das Nordische Modell: eine politische Alternative 

Einführung: Grégoire Théry, CAP INTL Der Weg nach vorne – das Nordische Modell: Eine politische Alternative

Per Anders Sunneson, Vertreter des Schwedischen Ministeriums
20 Jahre „Schwedisches Modell“ – Präsentation des abolitionistischen Modells

anschließend GRATULATION: 20 Jahre „Schwedisches Modell“
Grußwort von Meghan Donovan, Talita (SE)
mit musikalischer Gestaltung durch Menna Mulugeta, Soul- und Popsängerin

Vortrag: N.N.
Abolitionistische Prostitutionsgesetzgebung – ein Modell für Europa?

 IV- Präsentation der Mainzer Erklärung
 Präsentiert von abolitionistischen Aktivist*innen

 offizielles Ende im Plenum mit musikalischer Gestaltung durch Menna Mulugeta


                           12.30 bis 13.30 Uhr Mittagspause                                                             
13.45 – 16.00 Uhr
V- Workshops

WS 1                                Strategie-Workshop für NGO‘s



                                         Leitung: Solveig Senft, Sisters e.V.
                                          für  Aktivist*innen und Vertreter*innen
                                          von NGO’s -
 
Nicht öffentlich!

WS 2                               Die „Loverboy-Methode“ 
                                        Leitung: Dr. Ingeborg Kraus, Sandra Norak
V- Generalversammlung CAP Intl                                                                 Nicht öffentlich!







18.00 Uhr                                                                                                                             
CAP-Empfang im Mainzer Landtag durch den Landtagspräsidenten von Rheinland-  Pfalz, Hendrik Hering – Verleihung des Nikolaus-Einkraft-Preises                                   
an Huschke Mau                                                                                             Nicht öffentlich!




TAG 4 │Freitag, 5. April 2019 – CAP INTERN                                              Nicht öffentlich!
9.30 bis 12.30 Uhr 

 KONGRESSENDE │ABREISE




 

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3. WELTKONGRESS
gegen sexuelle Ausbeutung von Frauen und Mädchen


Dienstag, 2. April – Freitag, 5. April 2019
Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Philosophicum, Jakob-Welder-Weg 18  

Das System der sexuellen Ausbeutung wirkt zerstörerisch in einer Gesellschaft. Der Kongress stellt international erfolgreiche Lösungsansätze im Kampf gegen Prostitution und Menschenhandel vor:

In den vergangenen 20 Jahren haben Schweden, Island, Norwegen, Kanada, Nordirland, Frankreich und die Republik Irland den Kauf von Sex verboten - mit positiven Ergebnissen: Die Nachfrage nach Prostitution ist gesunken, der Menschenhandel zurückgegangen. Auch das Frauenbild in diesen Gesellschaften hat sich gewandelt, denn die Gesetzgebung stellt klar: Frauen sind keine Ware!  Deutschland hingegen wurde mit seiner liberalen Gesetzgebung zum „Bordell Europas“. 
Der Weltkongress will zur Aufklärung beitragen und wird Handlungsschritte für eine Gesellschaft ohne Prostitution entwickeln. Ziel ist die Einführung des Nordischen Modells (Sexkaufverbot) auch in Deutschland.   Nähere Informationen:
SOLWODI Deutschland e.V., Propsteistraße 2, 56154 Boppard www.solwodi.de, weltkongress2019@sowlodi.de , https://solwodiweltkongress.blogspot.com/









Montag, 28. Januar 2019

Dienstag, 12. Februar 2019 in München - Vorveranstaltung

Freitag, 08. Feb. 2019 in Erfurt - Vorveranstaltung





Workshop und Studientag

"Gewalt gegen Frauen"

Freitag, 8. Februar 2019   |   13 - 16 Uhr



Coelicum, Domstraße 10,  Erfurt



UNIVERSTITÄT ERFURT






 

Mittwoch, 23. Januar 2019 in Bremen - Vorveranstaltung


Auf dem Weg zur Geschlechtergerechtigkeit -
und was hat Prostitution damit zu tun?

SOLWODI-Vorveranstaltung zum „Weltkongress gegen sexuelle Ausbeutung von Frauen und Mädchen“ am 23. Januar 2019 in Bremen

Bremen/Boppard. Vom 2. bis 5. April 2019 richtet die internationale Menschen-rechtsorganisation SOLWODI den Weltkongress gegen die sexuelle Ausbeutung von Frauen und Mädchen an der Universität Mainz aus, in Kooperation mit CAP International (Coalition Abolition Prostitution) und „Armut und Gesundheit in Deutschland e.V.“, Mainz.  

Eine von insgesamt fünf Vorveranstaltungen zum Weltkongress findet in Bremen statt, am Mittwoch, 23. Januar 2019, 19:00 Uhr, im Willehad-Saal, St. Johannis-Schule, Dechanatsstr. 9,  (Eingang Alte Post). Thema des Abends ist: „Auf dem Weg zur Geschlechtergerechtigkeit- Und was hat Prostitution damit zu tun?“ 
Die SOLWODI-Referentinnen, Trixia Macliing, Helga Tauch, Ruth Müller, plädieren bei der Veranstaltung in Bremen zum Thema Prostitution für einen neuen gesetzgeberischen Weg in Deutschland und zeigen auf, was aus politischer, juristischer und medizinischer Sicht für eine Neuausrichtung spricht. Anschließend findet eine Podiumsdiskussion statt.
Die Leitung der Veranstaltung hat Diplom-Theologin Sabine Gautier, die zusammen mit Karin Schmalstieg moderieren wird.    
SOLWODI und die Atriumkirche Bremen laden herzlich zur Veranstaltung ein.  
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… warum eine Neuausrichtung beim Thema Prostitution?

Die Gleichstellung von Frau und Mann gehört zu den Grundnormen einer Demokratie und ist für die Weiterentwicklung von Gesellschaften unabdingbar. Geschlechtergerechtigkeit geht über gleiche Löhne und den Zugang zum Arbeitsmarkt hinaus. Eine verantwortungsvolle Gesellschaft schafft Geschlechtergerechtigkeit durch Gesetze und Bildungsarbeit, um so bereits in der jungen Generation ein Bewusstsein für das Thema zu schaffen.

Der Sexkauf (in der Prostitution) wird in internationalen Studien als Hindernis auf dem Weg zu einer geschlechtergerechten Gesellschaft gesehen.

In den vergangenen 20 Jahren wurde bereits in Schweden, Island, Norwegen, Kanada, Nordirland, Frankreich und der Republik Irland der Kauf von Sex verboten. Die EU empfiehlt ihren Mitgliedern diesen Weg, weil er sich bewährt hat: Durch einen Perspektivwechsel hin zum Käufer wird in diesen Ländern sowohl das System der Prostitution bekämpft als auch die Rolle der Frau gestärkt.

Donnerstag, 23. August 2018

Freitag, 7. September - 19 Uhr - SOLWODI-Auftaktveranstaltung zum Weltkongress - Stadthalle Boppard

Vom 2. bis 5. April 2019 richtet SOLWODI Deutschland einen internationalen Kongress gegen die sexuelle Ausbeutung von Frauen und Mädchen an der Universität Mainz aus, in Kooperation mit CAP International (Coalition against Prostitution) und „Armut und Gesundheit e.V.“, Mainz. Als Auftaktveranstaltung hierzu findet am Freitag, 7. September 2018, 19 Uhr, in Boppard in der Stadthalle ein Vortrag zum Thema „Auf dem Weg zur Geschlechtergerechtigkeit- Und was hat Prostitution damit zu tun?“ statt. Anschließend besteht Gelegenheit zur Diskussion und zum Austausch. Hintergrund: Die Agenda 2030 der Vereinten Nationen mit ihren 17 globalen Nachhaltigkeitszielen (Sustainable Development Goals – SDGs) fordert uns alle auf, Verantwortung für eine nachhaltige, global gerechte Entwicklung der Weltgesellschaft zu übernehmen. Auf 17 Veranstaltungen zeigen 17 Akteure aus Rheinland-Pfalz und dem Saarland, wie die Umsetzung der 17 Nachhaltigkeitsziele erfolgen kann. Mehr Informationen zu der Kampagne erhalten sie hier. Die Gleichstellung der Geschlechter ist für die Weiterentwicklung von Gesellschaften unabdingbar. Der Sexkauf (in der Prostitution) wird in Studien als Hindernis auf dem Weg zu einer geschlechtergerechten Gesellschaft gesehen. In den vergangenen 18 Jahren wurde in vielen europäischen Ländern der Kauf von Sex verboten. Die EU empfiehlt diesen Weg, weil er sich bewährt hat: Durch einen Perspektivwechsel zur nachfragenden Seite wird Prostitution kritisch hinterfragt, junge Generationen entwickeln ein positiveres Frauenbild. In einem Vortrag mit anschließender Diskussion plädiert SOLWODI für ein Sexkaufverbot und führt aus, wie durch die liberale deutsche Gesetzgebung nicht nur Frauen in der Prostitution leiden, sondern sich auch die Gesellschaft negativ verändert.

Unterstützen Sie uns in der Vorbereitung!